Die offizielle Internet-Präsenz des Fremdenverkehrsverbandes der Ardèche
www.ardeche-guide.com

  • Broschüren
  • FAQ
  • Kontakt
  • Impressum
ÖKOTOURISMUS Zurück zur Homepage

Die ENS : Espaces Naturels Sensibles oder als "empfindlich" klassifizierte Naturräume der Ardèche


Die schönsten Natursehenswürdigkeiten der Ardèche erforschen

        Liebhaber der Natur können von der Ardèche nur angezogen und befriedigt werden, die nicht zu Unrecht stolz darauf ist, eine außergewöhnliche Klima- und Landschaftsvielfalt zu besitzen. Alpen-Flair im Norden, Mittelmeer-Flair im Süden, findet man hier eine Flora und Fauna von unermesslicher Vielfalt.

Um diese natürliche biologische Vielfalt zu schützen, wurden 14 typische Sehenswürdigkeiten vom Conseil Général de l’Ardèche als Espaces Naturels Sensibles (ENS)  (empfindliche Naturräume) eingestuft.
Die Gründung dieses Netzwerks von besonderen Sehenswürdigkeiten hat zum Ziel, diese natürlichen Reichtümer und Landschaften einem breiten Publikum zugänglich zu machen und es dabei gleichzeitig mit der Entdeckung auf die notwendige Bewahrung hinzuweisen.




Ein kleiner Überblick...

Eine unvergleichliche Artenvielfalt :

159 Arten Nistvögel
(273 in ganz Frankreich), darunter der sehr seltene  Habichtsadler (26 Pärchen in ganz Frankreich), 69 Arten von Säugetieren (135 in ganz Frankreich), 39 Fischarten (83 in ganz Frankreich), 14 Amphibien (29 in ganz Frankreich), oder auch 21 Reptilienarten (39 in ganz Frankreich), 2 261 Pflanzenarten (50% der französischen Arten) finden sich hier.


Mehr darüber erfahren :
Die ENS und die Politik der Aufwertung, die der Conseil Général de l’Ardèche verfolgt:
http://www.ardeche.fr/Environnement/espaces-naturels



Ardèche-Schluchten und Brückenbogen



               Wahrzeichen des Departements und seit 1980 als Naturreservat eingestuft, horten die Schluchten der Ardèche eine außergewöhnliche Flora und Fauna, die sich an diese bemerkenswerte Landschaft angepasst hat, Ergebnis der geologischen Geschichte : ein kompaktes Kalkmassiv, das sich vor 125 Millionen Jahren bildete, wurde vom Fluss zu einem Canyon ausgehöhlt (30 km mit 300 Meter hohen Felswänden und einem natürlichen Bogen von 60 Metern), ein Zentrum für Kanu und Kajak in Frankreich mit Mittelmeerklima. 

Hier liegen sicher die meisten wichtigen Grotten auf engem Raum, ein Paradies für Höhlenforscher und Prähistoriker. Die ersten Spuren von Menschen hier sollen 35 000 Jahre alt sein und liegen bei Orgnac.

Die Ecke für den Botaniker :
• Viele Mittelmeersorten : Thymian, Bohnenkraut, Lavendel, der stachelige Dornginster, die Aleppo-Kiefern.
• Der phönizische Wacholder, der älteste Europas (2500 Jahre), der einzige Baum, der auf den Felswänden wächst ; der Riesenfenchel mit seinen großen Blütenständen, die Gänsekresse mit den großen Früchten, Iris, Pfingstrosen, Alpenveilchen, Immergrün, Jasmin und wilde Orchideen (10 Arten)…

Fauna, die man beobachten kann:
• Die Raubvögel, vor allem mit dem Habichtsadler, (2 der 26 in Frankreich gezählten Pärchen), der Schlangenadler, den man unter allen an seiner Spannweite und seiner massiven Silhouette beim Flug erkennt
• seit kurzem Biber und Otter
• Flussbarbe und  die Rhônealse in den Flüssen.

Zusätzliche Information : mehr als 200 registrierte prähistorische Stätten, 20 Grotten mit Ritzungen oder Malereien, darunter die Grotte Chauvet, die 1994 entdeckt wurde. Man findet hier 430 Darstellungen, die heute als die ältesten auf der Welt bekannten eingestuft werden.

Zu entdecken:
Das Syndicat de Gestion des Gorges de l'Ardèche, in Partnerschaft mit staatlich geprüften Begleitern, die in den Schluchten arbeiten, haben Angebote aufgestellt, die das Label " Nature et Patrimoine" tragen, um zum Erhalt des natürlichen Milieus beizutragen, in dem die von Naturführern begleiteten Wanderungen rund um die Entdeckung von Fauna, Flora, Geologie und Vorgeschichte stattfinden. 
Informationen unter Tel: +33(0)4 75 98 77 31 oder www.gorgesdelardeche.fr



Wald von Païolive und Chassezac-Schluchten





                      Ein alter, natürlicher Wald mit Flaumeichen, der mit verwitterten Kalksteinformationen übersät ist, die echte natürlichen Skulpturen bilden, erstreckt sich der Bois de Païolive zu beiden Seiten des Flusses von Chassezac.
Der fließt zwischen 150 Metern hohen Kalkfelsen, die von zahlreichen Grotten ausgehöhlt sind. Die überschäumende Artenvielfalt hier macht aus diesem Ort ein kleines Paradies für Wanderer, Badegäste, Liebhaber des Kletterns und des Kanu-Kajak-Fahrens.


Fauna, die man beobachten kann:
• Königsmilan, Raubvogel, der vom Aussterben bedroht ist, der den Bois de Païolive zum Überwintern gewählt hat.
Um ihn zu beobachten : Der Verein  Païolive und das Conservatoire des Espaces Naturels de Rhône-Alpes – Tel. +33(0)4 75 35 55 90
• Die Fledermäuse der Grotte von Cayres.

Zusätzliche Information :  Entdecken Sie den Wald von Païolive und seine bizarren Felsskulpturen mit Ihrer Familie auf Wanderungen, die auch für Kinder geeignet sind, wie der Circuit de la Vierge (1,5km), der der Corniche (4km) oder der von Saint-Eugène (5km).
Informationen im Fremdenverkehrsbüro von Vans  +33(0)4 75 37 24 48 -  www.les-vans.com


Zu entdecken :
• Geführte Wanderungen, darunter die « Balade au pays des Oliviers » (Spaziergang ins Land der Olivenbäume) donnerstags im Juli und August und in den Osterferien mit dem Verein « Découvrir en marchant »
Informationen und Reservierung: Tel. +33(0)4 75 37 24 48 -  www.rando-lesvans.com ; www.les-vans.com




Massiv Mézenc-Gerbier


             
             
              Aus der Mitte entspringt ein Fluss… die Quelle der Loire liegt am Fuß des Mont Gerbier-de-Jonc, des berühmtesten Suc (erloschener Vulkankegel) derArdèche, 7 Millionen Jahre alt. 

1 551 m hoch zeigt er die Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer an. Noch darüber liegend mit seinen 1 754 m, bietet der Mont Mézenc, das Königreich der Veilchen, des roten Fingerhuts und der Tannen, von seinem Gipfel aus einen außergewöhnlichen Panoramablick über die Kette der Sucs, der Hochebenen und Arenen, des weiten, lichtdurchfluteten Horizonts.

Dieser Ort illustriert perfekt die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur, die Flora dieser Höhen vermittelt zum Beispiel  dem Rind « fin gras  du Mezenc» seinen ganz besonderen Geschmack. Das ist ein Produkt von sehr großer Qualität, das eine eigene kontrollierte Herkunftsbezeichnung  AOC - Appellation d’Origine Contrôlée – erhalten hat. Diese Rindfleischproduktion ermöglicht ihrerseits den Erhalt und den Schutz der Landschaften als offene Räume, dank der Weideflächen.

Für den Botanisten
• Ende Mai : Narzissen, großes Veilchen, Osterglocken, gelbes Edelweiß, Anemonen, Alpenrosen…
• mehrere geschützte Arten : rundblättriger Sonnentau, Prachtnelke, Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze ; der sibirische Goldkolben, ein sehr seltener Korbblütler, 

Zu beobachtende Fauna:
•  Steinrötel, große Krähe, Milan, Zitronenzeisig und Grauzeisig.
• das 1985 eingeführte Murmeltier;  Füchse, Rehe, Wildschweine, Dachse, Steinmarder, Hermeline, Mauswiesel, Aspisviper, Hasen. 

Zusätzliche Information: beim Auskristallisieren wurde die noch kochende  Lava der Sucs, ehemaliger Vulkane, in eine Felsenart verwandelt, die man Phonolit nennt, die für Steindächer aus Lauzes, flachen Steinen, verwendet wird.

Zu entdecken:
• Der Pfad der Loire-Quellen : ein ausgezeichneter Rundweg von 3 km Länge, auf dem man die Quellen entdecken kann. Kostenlose, geführte Wanderungen täglich im Juli und August.
Informationen bei  Emmanuel Buis vom Provinzialrat / Conseil Général unter Tel : +33(0)4 75 38 89 78
• Die Entdecker-Wanderungen (Artenvielfalt, Fauna, Flora) des Vereins  Les Amis du Mézenc : contact@mezenc-doc.fr
• Der Pfad von Pradal eingerichtet vom ONF (Nationale Forstbehörde) (13 km – ziemlich schwierig). Tel. +33(0)4 75 87 80 50.
Zahllose Aktivitäten werden ebenfalls vom Fremdenverkehrsbüro des Pays des Sources de la Loire angeboten.
Tel : +33(0)4 75 38 89 78 – 
www.ardeche-sources-loire.com



Tanargue-Massiv


              Auf 1500 Meter aufragend und von tiefen Tälern durchschnitten, Königreich des Granit, bietet das Massiv von Tanargue unvergessliche Panoramablicke über den ganzen Süden des Departements der Ardèche.  Man bemüht sich hier besonders, das richtige Gleichgewicht zwischen Erhalt des Milieus, Forstwirtschaft, Freizeitaktivitäten und Respekt der Traditionen zu bewahren. Auf seinem Gipfel liegen bedeutende Feuchtgebiete, schöne Rotbuchen und Tannenwälder, eine der letzten Sommer-Bergweiden des Departements und die Wintersportstation von Croix de Bauzon.

Zu entdecken: Begleitung der Herde auf die Sommerweide für Wanderer, um so das natürliche Kulturerbe des Massivs zu entdecken und die Viehbauern zu treffen.
Weitere Informationen :
Tel. +33(0)4 75 94 35 20

www.parc-monts-ardeche.fr



Hochebene von Montselgues



                  
               Bedroht von einem künstlich angepflanzten Wald von Pinien, die die Moore der Hochebene von Montselgues angriffen und austrockneten, gehört dieses Gebiet seit einigen Jahren zu einem europäischen Programm der Wiederherstellung, die es erlaubte, einige Stellen zu retten. Die Feuchtgebiete beherbergen eine ganz besondere Fauna und Flora, wie einige seltene Libellenarten, Schmetterlinge oder den kleinen, fleischfressenden Sonnentau. Sie spielen auch eine sehr wichtige Rolle für den Wasserkreislauf, indem sie wie Schwämme funktionieren, die das Wasser im Winter speichern und im Sommer wieder abgeben


Für den Botaniker :
• Die Heidelandschaft mit Ginster und Heidekraut, die die Hänge der Hochebene im Frühling bedecken. Sie gehört ebenfalls zu dem europäischen Programm, das diese  Landschaften in Zusammenarbeit mit den örtlichen Bauern wieder herstellen soll.

Fauna, die man beobachten kann:
die Fledermäuse, die in den alten Bleiminen überwintern kommen.


Zu entdecken:
Regelmäßige Anregungen für die Entdeckung des natürlichen Milieus mit dem Verein La Fage.
Geführter Besuch des Moores freitags morgens im Juli und August.

Tel. +33(0)4 75 36 94 60




Das obere Tal der Cance und der Ay


               Große, schattige Wälder mit Nadelbäumen, unterbrochen von tiefen Tälern mit satten Weiden an den Ufern der beiden Flüsse Cance und Ay, wilde Dörfer, diese Landschaft des Haut Vivarais hat sich ihr Geheimnis bewahrt.
In den Tälern die « Chirats », manchmal bis zu einem Kilometer lange Geröllfelder aus Felsbrocken, die hier typisch sind.

Für den Botaniker :
• eine für das Haut Vivarais repräsentative Fauna mit Rotbuchenwäldern, 40 verschiedene Baumsorten, darunter der Mammutbaum.

Zu beobachtende Fauna:
In der Ay, Dohlenkrebse, eine vom Aussterben bedrohte Art. 

Zusätzliche Information: die Kartoffel wurde 1540 in Frankreich durch einen Mönch in Bécuze unter dem Namen « Truffole » eingeführt. Mehr Informationen über die Truffole :  www.truffole.fr

Zu entdecken :
• Zahlreiche Wanderwege, darunter der botanische Pfad des Tals der Pinsole.
• Spaziergänge und erzählte Geschichten im Gebiet von Vanosc, Vocance und Villevocance, mit dem Verein « La Forêt des Contes en Vocance ».
Tel. +33(0)4 75 34 69 60
http://laforetdescontes.free.fr



Serres von Boutières



              Eine Landschaft mit steilen Abhängen, die von Kastanienwäldern bedeckt sind und Tälern, die von der Hochebene der Ardèche bis zum Rhônetal verlaufen, sind die Boutières von Terrassen und kleinen Mauern geprägt, die der Mensch aus Natursteinen erbaut hat, um die Felder bestellen und in diesem zerklüfteten Gelände leben zu können.

Für den Botaniker :
• Blaubeeren oder Heidelbeeren, Bartnelken, Arnika und Disteln in den Feldern und terrassenförmigen Heidelandschaften.
• Stieleichen, Hainbuchen, kürzlich aufgeforstete Fichten und Tannen,  Buchen und vor allen Dingen Esskastanien.

Zu beobachtende Fauna: Wildschweine, Rehe, Biber und Raubvögel, die Wälder und Heidelandschaft lieben.

Zu entdecken : Der Verein BEED organisiert Naturwanderungen zur Entdeckung von Fauna und Flora.
Tel : +33(0)4 75 66 33 34 oder mit Email an
jl.palix@orange.fr



Geologische Sehenswürdigkeit
la Boissine


              Eigentum des Conseil Général de l’Ardèche, wurde die Domaine de nature de La Boissine unter die zwanzig bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten für die Konservierung von Fossilien weltweit eingeordnet. Alles begann im mittleren Jura, vor 160 Millionen Jahren, als die Ardèche von einem tropischen Meer bedeckt war.
Die Gegend von la Boissine entspricht einem Meeresgraben von mindestens 500 Metern Tiefe. Man konnte hier den ältesten versteinerten Kraken der Welt ans Tageslicht bringen. Es handelt sich um einen echten Meeresfriedhof: Kalmare, Haie, Fische, Krokodile


Zu entdecken: kostenlose Besichtigungen können vom Conseil Général über den Umweltdienst organisiert werden.
Tel. +33(0)4 75 66 77 07
Email :
briou@ardeche.fr



Massive von Crussol und Soyons




                 Als nördlichste Kalkausläufer des Rhônetals beherbergen die Massive von Crussol und Soyons die größte Orchideenvielfalt Frankreichs, darunter mehrere Arten wie die geschützten Ragwurzen der Drome und das Wanzen-Knabenkraut. Seit 2002 gehören die Trockenwiesen, auf denen man sie findet, zu einem Programm der Wiederherstellung und Pflege, das vom Conseil Général der Ardèche unterstützt wird.

Zu entdecken : Das Château de Crussol, errichtet im 12. Jahrhundert auf einer Felsspitze über dem Rhônetal.
Die Renovierung ist im Gange.
Informationen im Fremdenverkehrsbüro des  Pays de Crussol unter Tel :  +33(0)4 75 40 46 75 oder auf : 

www.rhone-crussol-tourisme.com



5 andere ENS, sehenswerte Orte

          Auch wenn sie zur Politik der Verwaltung, der Bewahrung und der Öffnung der ENS durch den  Conseil Général gehören, so sind sie, im Gegensatz zu den 9 anderen, die oben aufgeführt wurden, noch nicht in den Rahmen der mit den örtlichen Vertragspartnern  realisierten Projekte aufgenommen, die den Zugang erleichtern sollen.

Dazu gehören :

• Moore und Ottern-Bäche der Hochebene von Coucouron
• Rundweg von  Chauzon und Schluchten der Beaume
• Die Inseln von La Roussette und des Mont Saint Michel
• Der Felsen von Gourdon und die Ausläufer des Coiron
• Schluchten des Doux


den Reiseführer (F) über Ökotourismus hier herunterladen




Hoch

Le Mag : découvrez le magazine

Partir

Météo

Voir la ville précédente Annonay Voir la ville suivante

Heute

Min : -11°C, Max : -2°C

Morgen

Min : -7°C, Max : 2°C

Freitag

Min : -6°C, Max : 1°C

Samstag

Min : -3°C, Max : 0°C

Voir la ville précédente Privas Voir la ville suivante

Heute

Min : -13°C, Max : -4°C

Morgen

Min : -7°C, Max : 1°C

Freitag

Min : -8°C, Max : -3°C

Samstag

Min : -8°C, Max : -4°C

Voir la ville précédente Vallon Pont d'Arc Voir la ville suivante

Heute

Min : -8°C, Max : 2°C

Morgen

Min : -4°C, Max : 7°C

Freitag

Min : -4°C, Max : 2°C

Samstag

Min : -4°C, Max : 2°C

Voir la ville précédente Mazan l'Abbaye

Heute

Min : -17°C, Max : -7°C

Morgen

Min : -11°C, Max : -3°C

Freitag

Min : -13°C, Max : -8°C

Samstag

Min : -12°C, Max : -9°C

Météo France

Je recherche


Les territoires ardéchois



Les territoires ardéchois



Les territoires ardéchois


Je réserve avec Ardèche réservation

Accommodation type :




calendrier

Type of the stay :

 
 




calendrier


Ardèche forever : einmal Ardèche, immer Ardèche

Tourismus und Urlaub in der Ardèche

Alle Unterkünfte (Hotels, Campingplätze usw. …) und viele gute Tipps für Ihren Ardèche-Aufenthalt

le tag